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21. August 2020
Fakten zur Nachhaltigkeit in der Milchwirtschaft
Ergebnisse des QM-Nachhaltigkeitsmoduls Milch zeigen Stärken und Entwicklungspotenzial
Wie nachhaltig wird die Milch auf Deutschlands Betrieben erzeugt? Das QM-Nachhaltigkeitsmodul Milch gibt darauf erste Antworten. In einem in 2017 gestarteten dreijährigen Pilotprojekt wurden Daten von rund 7.500 Milcherzeugern zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen erhoben, ausgewertet sowie Weiterentwicklungen angestoßen. Projektpartner des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Innovationsprojektes waren das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, der QM-Milch e.V. und das Projektbüro Land und Markt. Aktiv am Nachhaltigkeitsmodul Milch teilgenommen haben 26 Molkereien aus ganz Deutschland und eine Milcherzeugergemeinschaft. Der Landeskontrollverband Nordrhein-Westfalen hatte die Entwicklung einer speziell für das Modul angelegten Datenbank übernommen. Das Pilotvorhaben endet in diesem Sommer. Es wird direkt im Anschluss durch ein ebenfalls dreijähriges Folgeprojekt fortgesetzt.

Die Ergebnisse der Pilotphase zeigen, dass die Betriebe im Hinblick auf Nachhaltigkeit mehr Stärken haben als häufig angenommen. Bei einigen Kriterien gibt es allerdings Optimierungsbedarf. Erhoben wurden Daten zu 84 Kriterien aus den Bereichen Ökonomie, Ökologie, Soziales und Tierwohl. Die Rückmeldungen zu den Ergebnissen an die Landwirte erfolgten in Form eines einzelbetrieblichen Benchmarks, das einen Vergleich mit Berufskollegen der jeweiligen Molkerei ermöglicht. Darüber hinaus erhielten die teilnehmenden Molkereien im Laufe der Pilotphase 54 Berichte mit anonym dargestellten Gesamtergebnissen der Nachhaltigkeitsbefragung ihrer Erzeuger. Viele der Molkereien haben zusammen mit ihren Landwirten begonnen, gemeinsam die Ergebnisse zu reflektieren. Ziele sowie Maßnahmen für Weiterentwicklungen zu ausgewählten Themen wurden vereinbart.

Wie sehen die Ergebnisse der Pilotphase aus? Hier ein kleiner Einblick:
Trotz der überwiegenden Teilnahme von Milcherzeugern aus den nördlichen und westlichen Bundesländern erlauben die Ergebnisse Rückschlüsse zu den Stärken und Herausforderungen der deutschen Milcherzeugung. Es zeigte sich, dass die Milcherzeuger mit einer guten Ausbildung überzeugen. Mehr als ein Drittel haben höhere Abschlüsse - vom Meister bis zum Hochschulabschluss. Über die Hälfte der Milcherzeuger nutzen Fortbildungen und Beratungen. Mit 93% wird der Großteil der Milchkühe in Laufställen gehalten. Kuhkomforteinrichtungen für mehr Tierwohl sind weit verbreitet. Eine regelmäßige Klauenpflege ist fester Bestandteil in vielen Betrieben. Im ökonomischen Bereich gaben 54% der Milcherzeuger an, auch in zehn Jahren noch Milchproduktion zu betreiben; 27% wollen jedoch austeigen. Damit verbunden ist, dass über die Hälfte der Betriebe mit der wirtschaftlichen Situation nicht zufrieden ist. Nachholbedarf gibt es bei einigen Landwirten z.B. im Bereich des Risikomanagements. Vor dem Hintergrund volatiler Preise und extremer Wetterereignisse wird dieser Bereich zukünftig jedoch immer wichtiger. Nachdenklich sollte die Aussage stimmen, dass fast jede fünfte Betriebsleitung die eigene Arbeitsbelastung als dauerhaft sehr hoch und dabei oft auch über das persönliche Limit einschätzt. Trotz des hohen Zeitaufwandes in der Milchproduktion engagieren sich 67% der Betriebe ehrenamtlich, womit Betriebsleiterfamilien zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Regionen beitragen. Unter ökologischen Gesichtspunkten ist positiv hervorzuheben, dass Landschaftselemente, ökologisch wertvolle Flächen und extensives Grünland auf den Flächen der befragten Betriebe stärker verbreitet sind als erwartet (3 % Flächenanteil). Optimierungsbedarf gibt es beim Nährstoff- und Güllemanagement, z.B. hinsichtlich der Kenntnisse über die Nährstoffgehalte der Gülle. Positiv ist, dass jeder zweite Milcherzeuger „grüne Energie“, insbesondere Solarenergie, erzeugt.

„Wir haben uns als QM-Milch e.V. für die Erarbeitung und Umsetzung des QM-Nachhaltigkeitsmoduls vor einigen Jahren bewusst entschieden“, betont Bernhard Krüsken, Vorstandvorsitzender des QM-Milch e.V. „Damit wollen wir als Milcherzeuger zeigen, dass wir uns längst auf den Weg gemacht haben, Entwicklungen anzugehen. Dabei können wir enorme Stärken vorweisen, wie die Ergebnisse zeigen. Mit dem Nachhaltigkeitsmodul haben wir ein zusätzliches Monitoring-Instrument, mit dem das hohe Niveau in der Milcherzeugung gegenüber den Abnehmern im Markt sowie gegenüber der Gesellschaft dargestellt werden kann. Wichtig ist es, die Wertschätzung dafür zu erhöhen und einen angemessenen Preis für hochwertige und nachhaltig produzierte Produkte zu erzielen“, so Krüsken.

Einen ausführlichen Bericht zu den Ergebnissen finden Sie unter
www.qm-milch.de/nachhaltigkeit

 

10. Juli 2020
QM-Nachhaltigkeitsmodul Milch erfolgreich etabliert -
Thünen-Institut und QM-Milch setzen Projekt nach Pilotphase fort
Ziel der deutschen Milchwirtschaft ist es, gegenüber Gesellschaft und Marktpartnern mit glaubwürdigen und wissenschaftlich fundierten Daten zu kommunizieren, wie die moderne Milchproduktion heute tatsächlich aussieht. Zudem sieht sie sich angesichts der großen globalen Herausforderungen verpflichtet, zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Dies waren wesentliche Gründe zur Entwicklung des QM-Nachhaltigkeitsmoduls Milch, welches in einer dreijährigen Pilotphase seit Frühjahr 2017 eingesetzt wurde. Mit dem Nachhaltigkeitsmodul wird die zentrale Datengrundlage für schrittweise Weiterentwicklungen zu mehr Nachhaltigkeit ermittelt, denn nur auf Basis von Fakten können Verbesserungen angestoßen werden.
 
Das QM-Nachhaltigkeitsmodul Milch wurde während der Pilotphase bzgl. seiner Inhalte, der Umsetzung mit den Molkereien auf den landwirtschaftlichen Betrieben sowie der Akzeptanz bei Marktpartnern und gesellschaftlichen Akteuren evaluiert. Die Rückmeldungen unter Projektteilnehmern und Stakeholdern sind insgesamt positiv. Sowohl die Ergebnisse der Analyse von Nachhaltigkeitskonzepten in anderen Ländern als auch die Anregungen und Ansprüche von den Projektteilnehmern sowie Stakeholdern wurden bei der Weiterentwicklung des Moduls berücksichtigt. Aufgrund der positiven Resonanz werden das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft und der QM-Milch e.V. das Projekt als „QM-Nachhaltigkeitsmodul Milch 2.0“ ab Juli 2020 mit einer Laufzeit von drei Jahren fortführen.
 
Nach derzeitigem Stand werden mindestens 27 Molkereien das Modul bei der Fortsetzung anwenden. Da die Finanzierung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit Ende der Pilotphase im Sommer 2020 ausläuft, wird das Folgeprojekt von den teilnehmenden Unternehmen selbst finanziert. Diese sehen zusammen mit ihren Milcherzeugern einen hohen Mehrwert darin, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.
 
An der Pilotphase haben insgesamt 7.297 landwirtschaftliche Betriebe teilgenommen. Die Ergebnisse verdeutlichen die Leistungen der Milcherzeuger, ebenso werden Entwicklungspotentiale sichtbar. Ein ausführlicher Bericht mit sämtlichen Ergebnissen der Pilotphase wird derzeit erstellt und zeitnah veröffentlicht. 
 
Prof. Dr. Hiltrud Nieberg vom Thünen-Institut: „Die Molkereien, die sich mit dem QM-Nachhaltigkeitsmodul Milch auf den Weg gemacht haben, stellen sich der Zukunft und können damit punkten, dass sie nun wissen, wie nachhaltig ihre Milch produziert wird und wo sie zusammen mit ihren Milcherzeugern noch besser werden können. Gleichzeitig hat der im Projekt initiierte Dialog mit den verschiedenen Anspruchsgruppen erheblich zum gegenseitigen Verständnis beigetragen. Nachhaltigkeit ist jedoch eine Daueraufgabe. Jetzt sich auf dem Erreichten auszuruhen, wäre falsch. Umso mehr freue ich mich, dass so viele Unternehmen dies erkannt haben und das QM-Nachhaltigkeitsmodul Milch weiter einsetzen werden. Und ich hoffe sehr, dass noch mehr Landwirte erkennen, dass das Ausfüllen des Fragebogens mehr ist als eine lästige Aufgabe, sondern eine Chance für eine zukunftsorientierte Betriebsentwicklung.“
 
„Die Milcherzeuger können in Sachen Nachhaltigkeit enorme Leistungen vorweisen - das hat sich bereits in der Pilotphase des Nachhaltigkeitsmoduls gezeigt“, betont Bernhard Krüsken, Vorstandsvorsitzender des QM-Milch e.V. „Das ist ein wichtiges Argument gegenüber Kunden im Handel und in der Lebensmittelindustrie sowie gegenüber einer zunehmend interessierten, aber auch kritischen Öffentlichkeit. Das QM-Nachhaltigkeitsmodul Milch 2.0 ist unverändert ein Monitoring-Instrument und eine in der Pilotphase erprobte bundesweite Branchenlösung. Es ist ein zusätzliches Tool neben der QM-Milch-Zertifizierung und somit eine Ergänzung, um den hohen Standard der Milcherzeugung in Deutschland zu belegen sowie neue Potentiale im Markt zu heben“, so Krüsken weiter.
 


20. Mai 2020
Weiterentwicklung bestehender Standards für die Milcherzeugung -
QM-Milch und Lebensmitteleinzelhandel veröffentlichen gemeinsame Absichtserklärung
Die Vertreter der Wertschöpfungskette Milch – von der Landwirtschaft über die Molkereien bis zum Lebensmitteleinzelhandel – bekennen sich in einer gemeinsamen Absichtserklärung zur Weiterentwicklung des Qualitätssicherungssystems für die Milcherzeugung, QM-Milch. In der Erklärung werden die inhaltlichen und organisatorischen Eckpunkte der künftigen Ausrichtung des Systems benannt. Unterzeichner sind die Vorsitzenden und Präsidenten des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) sowie von QM-Milch mit seinen Trägerverbänden Deutscher Bauernverband, Deutscher Raiffeisenverband und Milchindustrie-Verband.
 
Ziel ist es, den hohen sowie steigenden Ansprüchen der Verbraucher an Produktvielfalt, Produkt- und Prozessqualität, Tierwohl, Tiergesundheit und Nachhaltigkeit gerecht zu werden und zugleich die Transparenz der Einhaltung dieser hohen Standards zu erhöhen. Beschlossen wurde daher, QM-Milch in den kommenden 18 Monaten als ein auf Milchprodukten auslobungsfähiges System zu etablieren. Über diese Kennzeichnung sollen die gemeinsamen Anstrengungen der Milchbranche für die Konsumenten sichtbarer werden. Grundlage dafür ist ein Standard mit auslobungsfähigen und belastbaren Kriterien, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und der guten fachlichen Praxis beruhen. Um dieses Ziel mit einem hohen Maß an Verbindlichkeit sicherzustellen, werden bei Nutzung der Kennzeichnung Molkereien und Lebensmittelhändler künftig vertraglich als Systemteilnehmer agieren. Gleichzeitig wird der Lebensmitteleinzelhandel neben der Erzeugung und Verarbeitung in die Trägerschaft des Systems QM-Milch eingebunden. Der BVLH wird demnach ab Juni 2020 als Kernmitglied in den Gremien des QM-Milch e.V. mitwirken.
 
Neben der Umsetzung der genannten Punkte wird bis Mitte 2021 zusätzlich auch ein optionales Zusatzmodul (Arbeitstitel: „QM-Stufe 2“) entwickelt. Es enthält weitere belastbare Tiergesundheits- und Tierwohlkriterien. Die Unterzeichner der Absichtserklärung sind sich einig, dass der höhere Aufwand angemessen im Einkauf von Rohmilch und Milchprodukten berücksichtigt werden muss.
 
Die Vertreter der Wertschöpfungskette Milch freuen sich auf die künftig engere Zusammenarbeit.
 
 

 
17. April 2020
Coronavirus: Durchführung von QM-Milch-Audits/Verlängerung der Karenzzeit   
Mit Pressemeldung vom 18. März 2020 haben wir über die Handhabung der Durchführung von QM-Milch-Audits in der aktuellen Corona-Krise informiert. Hier wurde auf die Regelungen innerhalb des QM-Milch-Standards 2020 hingewiesen, die den Zertifizierungsstellen eine gewisse Flexibilität, z.B. durch Nutzung der Karenzzeit, bieten. Im Standard heißt es, dass Folgeaudittermine auf drei Monate vor Ablauf der Zertifikatslaufzeit oder drei Monate (Karenzzeit) nach Ablauf der Zertifikatslaufzeit festgelegt werden können (siehe QM-Milch-Standard 2020: „7. Vergabe von Zertifikaten“). Dem Vernehmen nach nutzen die meisten Zertifizierungsstellen diese Möglichkeit.
 
Unter Beobachtung der Entwicklung der Pandemie hat der Standardgeber QM-Milch e.V. entschieden, dass ab sofort und bis auf Weiteres die im QM-Milch-Standard 2020 zugrunde gelegte Karenzzeit um zwei Monate auf insgesamt fünf Monate nach Ablauf der Zertifikatslaufzeit verlängert wird. Eine schriftliche Antragstellung des Milcherzeugers muss dafür nicht vorliegen. Der folgende Gültigkeitszeitraum des neuen Zertifikats wird ab dem Ablaufdatum der vorherigen Zertifikatslaufzeit berechnet.
Sonderkontrollen haben auch aktuell aufgrund ihrer Dringlichkeit eine hohe Priorität und sind zeitnah durchzuführen.
 
Die weitere Entwicklung wird verfolgt, so dass auch die getroffene Sonderregelung ggf. neu bewertet und angepasst wird. Wir bitten Sie, uns über die Erfahrungen und Entwicklungen in Ihrem Bereich zu unterrichten, damit wir diese Informationen in unsere Bewertung einfließen lassen können.
 
Bitte beachten Sie bei der Durchführung der Audits zum Schutz der Auditoren und Betriebsleiter sowie -mitarbeiter der Milchviehbetriebe die hohen Anforderungen an die zu ergreifenden Hygienemaßnahmen. Wir verweisen hier auf unser Schreiben vom 18. März 2020 und auf die Regeln des Robert Koch Instituts (https://www.rki.de).
 
Für Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle des QM-Milch e.V. gerne zur Verfügung.
 

18. März 2020
Coronavirus - Durchführung von QM-Audits
Das Coronavirus (SARS- CoV-2) breitet sich weiter aus und etliche Maßnahmen zur Eindämmung werden derzeit zur Umsetzung gebracht. In diesem Zusammenhang weist der QM-Milch e.V. bzgl. der Durchführung anstehender Audits auf die bestehenden Regelungen innerhalb des QM-Standards 2020 hin. Den Zertifizierungsstellen bietet sich auf dieser Basis eine gewisse Flexibilität, die Terminierung von Audits je nach den Umständen vor Ort vorzunehmen.

Reguläre Folgeaudits zur Verlängerung der QM-Zertifikatslaufzeit sind rechtzeitig durchzuführen. Termine für diese Folgeaudits können jedoch in der Karenzzeit von drei Monaten vor Ablauf der Zertifikatslaufzeit oder drei Monate nach Ablauf der Zertifikatslaufzeit festgelegt werden. Auf begründete Antragstellung des Milcherzeugers kann aufgrund besonderer betrieblicher Gegebenheiten eine spätere Auditierung durch die Zertifizierungsstelle genehmigt werden.

Bezüglich ggf. notwendiger Nachaudits weisen wir darauf hin, dass diese grundsätzlich innerhalb von einem Monat durchzuführen sind. Bei der Nachkontrolle wegen eines nicht erfüllten K.O.-Kriteriums sind laut QM-Standard 2020 alle Kriterien einschließlich des nicht bestandenen K.O.-Kriteriums im Betrieb zu kontrollieren – sofern es sich nicht um ein Kriterium der betrieblichen Dokumentation handelt.

Sonderkontrollen genießen auch aktuell aufgrund ihrer Dringlichkeit oberste Priorität und werden wie bisher zeitnah durchgeführt.

Der QM-Milch e.V. hat die Zertifizierungsstellen darauf hingewiesen, dass bei der Durchführung der Audits besonders auf die üblichen und zusätzlich auf die aktuell angezeigten Hygienemaßnahmen geachtet werden sollte. Hierzu gehören unter anderem:
- umfängliche Nutzung der Möglichkeiten des Händewaschens
- Verzicht auf Handschlag bei der Begrüßung
- Abstand von 2 Metern zu den jeweiligen Kontaktpersonen
- bei Auftreten von Krankheitssymptomen: Einstellen der Audittätigkeit des jeweiligen Auditors

18. Dezember 2019
Aktualisierte Futtermittelvereinbarung im QM-Milch-System ab 1.1.2020 in Kraft
Strengere Vorgaben erhöhen Sicherheit der Futtermittel
Futtermittel sind von großer Bedeutung zur Erzeugung qualitativ hochwertiger und sicherer Lebensmittel. Seit vielen Jahren besteht aus diesem Grund eine enge Zusammenarbeit zwischen der deutschen Milch- und der Futtermittelwirtschaft. Über das Qualitätssicherungssystem der Milchbranche, QM-Milch, wird vorgegeben, dass in der Milchwirtschaft nur solche Futtermittel eingesetzt werden, die über gesetzliche Anforderungen hinaus einer umfangreichen Kontrolle und entsprechenden Qualitätssicherung unterliegen. mehr>
 
 
15. November 2019
Neuer „QM-Milch-Standard 2020“ tritt ab 1. Januar 2020 in Kraft
Milchbranche setzt sich strengere Vorgaben und erweitert Tierwohlanforderungen 
Der neue QM-Milch-Standard 2020 liegt vor. Dieser wird ab 1. Januar 2020 gültig und löst ab diesem Zeitpunkt den bisherigen Standard 2.0 ab. Ebenso wie die Vorgängerversionen ist der neue QM-Milch-Standard 2020 von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) anerkannt und stellt die Zertifizierungsgrundlage für unabhängige, strenge Kontrollen des Milchproduktionsprozesses im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems QM-Milch in Deutschland dar. mehr>
 
 
22. März 2018
"Nachhaltigkeitsmodul Milch" - seit einem Jahr in der Umsetzung
Vor einem Jahr ist das Pilotprojekt „Nachhaltigkeitsmodul Milch“ gestartet. Inzwischen haben über 3.000 Milcherzeuger mit ihren Molkereien an der Nachhaltigkeitsbefragung teilgenommen. Das Verbundprojekt wird im Rahmen der Innovationsförderung vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Projektpartner sind das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, der QM-Milch e.V. mit den Trägerverbänden Deutscher Bauernverband, Deutscher Raiffeisenverband und Milchindustrie-Verband sowie das Projektbüro Land und Markt. Des Weiteren ist der Landeskontrollverband Nordrhein-Westfalen eingebunden. Praxispartner sind bundesweit 34 Molkereien mit ihren Milcherzeugern. mehr>
 

17. März 2017
Pilotphase des „Nachhaltigkeitsmoduls Milch“ ist gestartet 
Berlin, 17.03.2017: Die Pilotphase des "Nachhaltigkeitsmoduls Milch" ist offiziell gestartet: Im Rahmen des 8. Berliner Milchforums in Berlin überreichte Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär des BMEL, den Förderbescheid an die Projektpartner. Das dreijährige Pilotprojekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit insgesamt 770.000 Euro unterstützt. Projektpartner sind das Thünen Institut für Betriebswirtschaft, der QM-Milch e.V. mit den Trägerverbänden Deutscher Bauernverband, Deutscher Raiffeisenverband und Milchindustrie -Verband sowie das Projektbüro Land und Markt. Des Weiteren ist der Landeskontrollverband Nordrhein-Westfalen eingebunden. Praxispartner sind bundesweit 34 Molkereien.
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8. Dezember 2015
Weiterentwicklung bei QM-Milch durch aktualisierten Standard
Ab dem 1. Januar 2016 tritt QM-Milch Standard 2.0 in Kraft
Das Qualitätsmanagementprogramm des deutschen Milchsektors, QM-Milch, das als wirtschaftseigenes System strenge Sicherheits- und Qualitätsanforderungen für die Milcherzeugung definiert und flächendeckend kontrolliert, entwickelt sich weiter. Der QM-Milch Standard stellt die Grundlage für die Einhaltung dieser hohen Anforderungen im Milchproduktionsprozess dar und ist seit 2012 von der Deutschen Akkreditierungsstelle anerkannt. Ab 1. Januar 2016 tritt eine aktualisierte Fassung des QM-Milch Standards als Version 2.0 in Kraft. Mit dieser werden insbesondere überarbeitete gesetzliche Vorgaben sowie steigende gesellschaftliche Ansprüche für den Bereich der Milcherzeugung berücksichtigt. mehr >
 
 
30. September 2015
Aktualisierte Futtermittelvereinbarung im QM-Milch-System ab 1. Oktober 2015 -
Milch- und Futtermittelwirtschaft intensivieren Zusammenarbeit
Ab dem 1. Oktober 2015 regelt die aktualisierte „Futtermittelvereinbarung über den Einsatz von Futtermitteln in der Milcherzeugung“ die Anforderungen für den Futtermitteleinsatz im Qualitätsmanagementsystem QM-Milch. Diese Vereinbarung, die die Futtermittelrahmenvereinbarung aus dem Jahr 2013 ablöst, ist das Ergebnis von Gesprächen des QM-Milch e.V. mit dem Deutschen Bauernverband e.V., dem Deutschen Raiffeisenverband e.V., dem Deutschen Verband Tiernahrung e.V., dem Milchindustrie-Verband e.V. sowie der QS Qualität und Sicherheit GmbH, und GMP+ International B.V.
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30. September 2015
QM-Milch schafft Basis für internationale Futtermittelsicherheit in der Milchwirtschaft -
Enge Zusammenarbeit zwischen QM-Milch und GMP+ International beschlossen
QM-Milch hat sich zusammen mit GMP+ International darauf verständigt, die Futtermittelsicherheit im QM-Milch System weiter zu internationalisieren. GMP+ International ist ein in den Niederlanden ansässiges Zertifizierungsunternehmen für Futtermittel mit mehr als 13.400 Teilnehmern in 70 Ländern, so auch in Deutschland. Ziel der Kooperation ist es, dass auch Futtermittelbetriebe, die innerhalb des GMP+ FC-Systems zertifiziert werden und keine QS-Lieferberechtigung haben, entsprechende QM-Milch Anforderungen an die Futtermittelsicherheit erfüllen und damit die Berechtigung erhalten, deutschlandweit Milchviehbetriebe beliefern zu können. mehr >
 

05. Juni 2015
Milcherzeugung heute – Sicherung von Qualität, Nachhaltigkeit und Tierwohl
QM-Milch entwickelt Nachhaltigkeitsmodul

Der verantwortungsvolle Umgang mit gegebenen Ressourcen ist ein fundamentales Anliegen der Landwirtschaft. Nachhaltige Wirtschaftsverfahren stehen dementsprechend im Mittelpunkt der Lebensmittelerzeuger. Zunehmend kritisch fragen auch Verbraucher nach den Verfahren der Milchgewinnung. Die Sicherstellung und Kommunikation hoher Produkt- und Qualitätsstandards ist dementsprechend auf nationalen und internationalen Märkten zu einem Merkmal geworden, mit dem sich Milcherzeuger und ihre Molkereien positionieren und eine höhere Wertschöpfung im Sinne der Milchbauern erzielen können. 
 

15. Januar 2015
QM-Milch startet mit neuer Führung ins Jahr 2015
Mit Beginn des Jahres 2015 hat Ludwig Börger die Geschäftsführung des QM-Milch e.V. angetreten. Damit folgt er auf Dr. Simon W. Schlüter, der auf eigenen Wunsch die Geschäftsführung des QM-Milch e.V. sowie die Leitung des Milchreferates beim Deutschen Bauernverband (DBV) abgab