Warum es wichtig ist

Warum das „Nachhaltigkeitsmodul Milch“ wichtig ist

Nachhaltigkeit: Ein altes Prinzip mit zunehmender Bedeutung
Das Prinzip der Nachhaltigkeit wurde zuerst 1713 von Hans Carl von Carlowitz formuliert: Im Hinblick auf die Forstwirtschaft forderte er, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden solle, wie durch planmäßige Aufforstung nachwachsen könne. Inzwischen zählt Nachhaltigkeit zu den großen Verantwortlichkeiten von Politik und Wirtschaft.
Umwelt und Nachhaltigkeit bedeutet für die deutsche Milchindustrie, dass durch einen umsichtigen Umgang sowohl mit dem uns umgebenden Lebensraum als auch den Ressourcen, wie Wasser und Energie, die Lebensmittel schonend erzeugt und verarbeitet und den Verbrauchern zur Verfügung gestellt werden.
 
Verantwortung für gegenwärtige und zukünftige Generationen
Die Grundidee des Prinzips wird vom Rat für Nachhaltige Entwicklung, den die Bundesregierung berufen hat, so zusammengefasst: „Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben.“ In der Landwirtschaft kommt Tierwohl als vierter Gesichtspunkt für nachhaltiges Wirtschaften hinzu.
 
Nachhaltige Milcherzeugung: Weltweit nachgefragt und zunehmend ein Wettbewerbsfaktor
Eine nachhaltige Wirtschaftsweise wird immer mehr zu einer konkreten Anforderung an die Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung von Lebensmitteln. International wie national möchten Verbraucher und Öffentlichkeit, Handel und Hersteller auch von der deutschen Milchwirtschaft wissen: Wie nachhaltig wird die Milch erzeugt und weiterverarbeitet? Wie und was die deutsche Milchwirtschaft darauf antworten kann, welche Fakten für eine nachhaltige Milcherzeugung sie vorlegen kann, wird zukünftig für ihre Wettbewerbsfähigkeit eine wichtige Rolle spielen.